Zweite bundesweite Fachtagung am 18. November 2014 in Berlin

Eine zweite bundesweite Fachtagung zum Thema "Individuelle Förderung in den Schwerpunkten Sprache, Schrift und Mathematik" fand am 18. November 2014 in Berlin statt.

 

Im Rahmen dieser Fachtagung beschäftigten sich Expertinnen und Experten aus Bildungsadministration, Lehrerbildung und Schule mit der Frage, wie individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern in Sprache, Schrift und Mathematik gelingen kann. Es wurden Ergebnisse wissenschaftlicher Studien und der Bund-Länder-Initiative "Bildung durch Sprache und Schrift (BISS)" präsentiert, Konzepte zur individuellen Förderung für alle Schularten dargestellt und neue Projekte wie "Lesen macht stark - Grundschule" und "Mathe macht stark - Grundschule" vorgestellt.

 

Die Tagung war eine gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin, dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), dem Mercatorinstitut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik (IPN), dem Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts der Technischen Universität Dortmund (IEEM) sowie der Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen.

Bundesweite Fachtagung am 12. September 2012 in Frankfurt

Wie kann in der Schule mehr Freude am Lesen entwickelt, das Verständnis für Zahlen erweitert und ganz einfach Mut und Selbstvertrauen im Umgang mit mathematischen Aufgaben vermittelt werden? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich am 12. September 2012 die bundesweite Fachtagung „Individuelle Förderung in den Schwerpunkten Lesen und Mathematik, erprobte Konzepte für die Schulpraxis, Ergebnisse wissenschaftlicher Studien“ in Frankfurt. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Amt für Lehrerbildung, Frankfurt, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Kiel,  und der Telekom-Stiftung statt.

 

Schulpraktiker und Experten aus Wissenschaft und Bildungsverwaltung trafen sich, um sich in diversen Workshops über neue Lehr- und Lernkonzepte auszutauschen, die als gemeinsame Grundlage von der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Vorgestellt wurden dabei Beispiele aus der schulischen Praxis, wie das Konzept „Lesen macht schlau“, das in Hessen bereits an vielen Schulen und in der Lehrerfortbildung präsent ist, oder das Projekt „Mathe macht stark“, das sich an mathematikschwache Jugendliche richtet. Außerdem informierte der Bildungsforscher Olaf Köller vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), Kiel über Ergebnisse aus der Lern- und Unterrichtsforschung.