Immer weniger Apfelsorten

Die Lehrerin Inken Kruse verwendet im Fach Verbraucherbildung im 6. Jahrgang zum Thema „Apfelsorten“ einen Textabschnitt aus: Leitzgen, Anke M. u.a.: Entdecke, was dir schmeckt. Weinheim – Basel. 2012. S. 42.

In der mündlichen oder schriftlichen Anschlusskommunikation bzw. in einem Test sollen die Schülerinnen und Schüler über einen Mitteilungswortschatz verfügen, der die folgenden sprachlichen Äußerungen im Fachunterricht ermöglicht:

 

 

 

Die Aufgaben und Geländer auf den nächsten Seiten wurden erarbeitet, um damit die Entwicklung des Mitteilungswortschatzes und die Verwendung der Wörter in Sätzen im sprachsensiblen Fachunterricht zu unterstützen:

 

Unterstützung

Einsatzform

Wortschatzgeländer (Bild, Komposita in Einzelnomen aufgegliedert, Beispiele)

Tischflipchart oder AB – laufend verfügbar

Satzschalttafel (Geländer zum Bilden von Sätzen, Präteritum und Präsens farblich gekennzeichnet)

Tischflipchart oder AB – laufend verfügbar

 

Sprachliche Herausforderungen auf Wortebene:

Passivumschreibungen

Passivumschreibung ist eine Sammelbezeichnung für Handlungsrichtungen, die den Handlungsträger nicht nennen, aber auch nicht im Passiv stehen. Es handelt sich also um unpersönliche Ausdrücke. Ein typisches Beispiel dafür ist die man-Form (z. B.: Man darf hier nicht rauchen).
 

Beispiele aus dem Text:
Man kann im Supermarkt nur 5-6 verschiedene Apfelsorten kaufen.
Es gibt weltweit mehr als 6000 Apfelsorten.

 

Modalverben

Ein Modalverb steht selten allein, sondern modifiziert meist ein Vollverb. Dabei wird

lediglich das Modalverb konjugiert, während das Vollverb im Infinitiv bleibt. Im Hauptsatz steht das Modalverb an zweiter Stelle (im Präsens und Präteritum). Das Vollverb im Infinitiv steht an letzter Stelle.

Im Deutschen gibt es 7 Modalverben: können, dürfen, wollen, müssen, sollen, mögen, möchten

 

Beispiele aus dem Text:

Die Apfelbauern wollen ertragreiche Apfelsorten anbauen.

Die Züchter können nur wenige Apfelsorten verkaufen.

 

Weitere Arbeitsaufträge

Die Powerpoint dient als Gesprächsanlass und zur Übung und Erweiterung des Wortschatzes. 

Der Rezepttext (gezielt kein Rezept, sondern eine Vorgangsbeschreibung in der ich-Form) ist von  Punkt 1 bis 3 ganz einfach im syntaktischen Aufbau.

Ab Punkt 4. werden dann auch Objekte an den Satzanfang gestellt. Der Text wird lebhafter und durch Zeitadverbien verbunden (dann, manchmal, zum Schluss, ...) . 

 

Downloads

NZL mit BiSS Verbraucherbildung_Immer weniger Apfelsorten_Jg_ 6.pdf (349,9 KiB)

NZL mit BiSS Verbraucherbildung_Immer weniger Apfelsorten_Jg_ 6.doc (2,4 MiB)

 NZL mit BiSS Verbraucherbildung_Powerpoint Apfelmuss_Jg_ 6.pptx (349,9 KiB)

NZL mit BiSS Verbraucherbildung_Anleitung_Apelmuss_Jg_ 6.doc (2,4 MiB)

NZL mit BiSS Verbraucherbildung_Anleitung_Apfelmuss_Jg_ 6.pdf (349,9 KiB)

 

 

 

 

 

 

 

 

Experiment Abwaschen

Die Lehrerin  Regina Seidensticker  verwendet im Fach Verbraucherbildung im 6. Jahrgang zum Thema „Experiment Abwaschen“ Stationskarten.

 

 

In der mündlichen oder schriftlichen Anschlusskommunikation bzw. in einem Test sollen die Schülerinnen und Schüler über einen Mitteilungswortschatz verfügen, der die folgenden sprachlichen Äußerungen im Fachunterricht ermöglicht:

 

 

Die Aufgaben und Geländer auf den nächsten Seiten wurden erarbeitet, um damit die Entwicklung des Mitteilungswortschatzes und die Verwendung der Wörter in Sätzen im Rahmen des sprachsensiblen Fachunterrichts zu unterstützen:

 

Unterstützung

Einsatzform

Aufgabe zur Durchführung der Versuchsanleitung

Partnerarbeit – einmal

Wortschatzgeländer (Bild, Komposita in Einzelnomen aufgegliedert, Beispiele)

Tischflipchart oder AB – laufend verfügbar

Satzschalttafel (Geländer zum Bilden von Sätzen, Präteritum und Präsens farblich gekennzeichnet)

Tischflipchart oder AB – laufend verfügbar

 

 

 

Sprachliche Herausforderungen auf Wortebene:

 

Trennbare und nicht-trennbare Verben

Beispiele:

ein/lassen

  • Könntest du bitte das Wasser wird in das Abwaschbecken einlassen?
  • Sie lässt das das Wasser in das Abwaschbecken ein.

 

ab/waschen

  • Heute kann ich das Geschirr abwaschen.
  • Sie wäscht das Geschirr ab.

 

Bei trennbaren Verben kann die Vorsilbe sehr weit von Verb entfernt stehen, zumeist am Satzende. Bei langen (Schachtel-)Sätzen wird die Zusammengehörigkeit nicht mehr erkannt. Daran kann das Verständnis eines ganzen Satzes scheitern. Zweitsprachenlerner fehlinterpretieren manchmal bei sehr langen Sätzen die am Satzende stehende Vorsilbe zunächst als Präposition und sind irritiert, da sie so keinen Sinn entschlüsseln können.
Die Trennbarkeit sollte markiert werden.

Die Bildung des Partizips (eingelassen, aber: gestellt) ist schwierig für viele Schüler mit geringen Deutschkenntnissen.

 

Passivkontruktionen

Beispiel:

  • Kaltes Wasser wird in das Abwaschbecken eingelassen.
  • Spülmittel wird nicht dazu gegeben.
  • Das Geschirr wird mit Hilfe einer Spülbürste abgewaschen.

 

Passivsätze verbergen den Handelnden und anonymisieren dadurch die Handlung. Dadurch kann das Textverständnis für Leser erheblich erschwert werden.

Tipp: Regelmäßig Passivsätze in Aktivsätze umwandeln lassen:

  • Du lässt kaltes Wasser in das Abwaschbecken ein.
  • Sie gibt kein Spülmittel dazu.
  • Mein Vater wäscht das Geschirr mit Hilfe einer Spülbürste ab.

Quelle: Martens, Liselott (2014): Stolpersteine der deutschen Sprache. Internet: www.foermig-berlin.de/materialien.html )

 

Downloads

NZL mit BiSS Verbraucherlehre_Experiment_Abwasch_Jg_ 6.pdf (349,9 KiB)

NZL mit BiSS Verbraucherlehre_Experiment_Abwasch_Jg_ 6.doc (2,4 MiB)

NZL_mit Biss_Verbraucherlehre_Experiment Abwasch_Textvorlage.pdf (134,3 KiB)

NZL_mit Biss_Verbraucherlehre_Experiment Abwasch_Textvorlage.doc (401,5 KiB)