Das Arbeitsheft

Das Arbeitsheft für die Klassenstufe 3 und 4

Jedes Kind, welches mit Mathe macht stark arbeitet, erhält ein eigenes Arbeitsheft. Das Arbeitsheft enthält die diagnostischen Aufgaben in Form von Lernvoraussetzungen, Klassenaufgaben und Interviews. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Aufgaben in ihrem Arbeitsheft.

Lernvoraussetzungen   

Bevor Sie mit einem Thema eines Themenstrangs in Ihrem Unterricht starten, überprüfen Sie mit den Lernvoraussetzungsaufgaben, ob die notwendigen Voraussetzungen für das neue Thema vorhanden sind. Dabei steht vor allem das Überprüfen der vorhandenen Grundvorstellungen im Fokus. Die Lernvoraussetzungen werden mit der gesamten Klasse geschrieben. Im Anschluss können einzelnen Schülerinnen und Schüler, bei denen sich Schwierigkeiten gezeigt haben, Interviewfragen zu den Aufgaben gestellt werden. Diese sind passgenau aus den
Schwierigkeiten aus der Klassenaufgabe abzuleiten und geben einen umfassenderen Einblick in die vorhandenen Kompetenzen und Vorstellungen.

 

Klassenaufgabe     

Die Klassenaufgabe dient der Identifikation von Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten im jeweiligen Inhaltsbereich. Sie wird während der unterrichtlichen Erarbeitung eines Inhaltsbereiches (Empfehlung nach 2/3 der Unterrichtseinheit) eingesetzt, damit bereits während des Lernprozesses die Förderung initiiert werden kann. Das Kopfrechnen (tlw. auch Materialgestützt) als zentrale Rechenmethode bildet häufig den Auftakt der Klassenaufgabe und wird gemeinsam durchgeführt. Die weiteren Aufgaben bearbeiten die Schülerinnen und Schüler in ihrem individuellen Arbeitstempo.

 

Interview     

Das Interview wird in einem kurzen diagnostischen Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler geführt. Dabei werden einzelne Interviewaufgaben mit den Schülerinnen und Schülern bearbeitet, die über die Klassenaufgabe identifiziert wurden. Entscheidend ist, dass die Schülerin oder der Schüler die Aufgabe laut denkend löst und möglichst genau
beschreibt, was sie/er tut. Nur so können Sie die Denkprozesse, vorhandenen Grundvorstellungen und Strategien erfahren und verstehen.
Im Interviewgespräch findet noch keine Erklärung oder Förderung von Seiten der Lehrkraft statt. Die Beobachtungshinweise helfen, gezielt die Grundvorstellungen zu überprüfen. Gleichzeitig finden sich durch die Verweise im Begleitheft für Lehrkräfte die passenden Übungsformate der Übungskartei.

Strategiefächer

Tragfähige Strategien helfen allen Lernenden, arithmetische Aufgaben effektiv und verstehensorientiert zu bewältigen. Deshalb enthält das Arbeitsheft eine Beilage: Vordrucke für vier Strategiefächer. Für jede Grundoperation können mit den Schülerinnen und Schülern aus dieser Beilage mit Hilfe von Schlüsselringen Strategiefächer gebastelt werden. Diese Strategiefächer nennen und verdeutlichen die verschiedenen Strategien der jeweiligen Operation mit einem Strategiesymbol, einem Strategienamen, einer Beispielaufgabe und Hinweisen, wann diese Strategie besonders geeignet ist. Sie dienen somit als unterstützendes Arbeitsmaterial für die Schülerinnen und Schüler im regulären Mathematikunterricht. Die Symbole und Strategienamen, als auch die Notationsform sind Vorschläge von und – diese können Sie an Ihr Lehrwerk und Ihren Unterricht anpassen (Auswahl der Strategien, Überkleben der Strategiesymbole, etc.).

                           

                                                                                                                alle Bilder: Cornelsen Verlag GmbH